Ziel ist es, maximal 5 Einheiten € auszugeben und mindestens 11 Einheiten
CO₂-Emissionen einzusparen.
Budget in €
0 von 5 Einheiten
Einheiten CO₂-Emissionen
0 von mindestens 11 Einheiten
= Maßnahme kostet den Staat Geld
= Staat nimmt durch die Maßnahme Geld ein
= Maßnahme bedeutet mehr CO₂-Emissionen
= Maßnahme führt zur Reduktion von CO₂-Emissionen
E-Pkw fördern
1.
Pauschale Kaufprämie E-Auto (5.000 €)
Hinweis: Nicht mit 3. kombinierbar
Der Staat unterstützt den Kauf eines E-Autos mit einer pauschalen Kaufprämie von 5.000 €, sodass E-Autos im Vergleich zu Verbrennern preislich attraktiver werden. Profitieren würden insbesondere Unternehmen, Selbstständige und andere Neuwagenkaufende. Diese Personen gehören meist zu mittleren bis höheren Einkommensgruppen und leben oft im ländlichen oder vorstädtischen Raum mit höherer Autoabhängigkeit. Beispielländer: Frankreich, Italien, Österreich
2.
Social Leasing von E-Kleinwagen (100 € Förderung/Monat)
Der Staat bezuschusst die Leasingrate von kleinen E-Autos für untere Einkommensgruppen mit 100 € monatlich über 48 Monate. Ein Einkommensnachweis muss erbracht werden. Profitieren würden vor allem Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen, die auf ein Auto angewiesen sind, sich aber keinen Neuwagen leisten können. Beispielländer: Frankreich
3.
Bonus-Malus bei Neuwagenkauf
Hinweis: Nicht mit 1. kombinierbar
Der Staat erhebt Abgaben auf Fahrzeuge mit hohem CO₂-Ausstoß und fördert gleichzeitig E-Autos. E-Autos erhalten beim Kauf einen staatlichen Bonus von 5.000 €. Fahrzeuge mit höherem CO₂-Ausstoß werden dagegen durch staatlich festgelegte Aufschläge (Malus von bis zu 10.000 €) verteuert, wodurch sie weniger attraktiv werden. Diejenigen, die sich einen E-Pkw zulegen, werden von einer Reduktion des Kaufpreises profitieren. Betroffen wären insbesondere Personen, die Neuwagen kaufen. Diese gehören meist zu mittleren bis höheren Einkommensgruppen oder sind Selbstständige. Beispielländer: Frankreich, Norwegen
Fossile Subventionen reduzieren
4.
Abschaffung des Dieselprivilegs
Durch die Abschaffung des Dieselprivilegs wird Diesel entsprechend seines CO₂-Gehalts besteuert. Hierdurch erhöht sich der Preis um 20–25 Cent pro Liter deutlich. Betroffen wären vor allem Haushalte mit Diesel-Auto, die häufiger in höheren Einkommensgruppen vertreten sind. Historisch wurde Diesel geringer als Benzin besteuert, um Gewerbetreibende, den Lkw-Verkehr und die Landwirtschaft zu fördern. Auch diese wären betroffen.
5.
Verdoppelung der Dienstwagensteuer für Verbrenner
Mit dieser Maßnahme wird die Dienstwagenbesteuerung reformiert. Dienstwagen mit Benzin- oder Dieselmotor werden mit 2 % statt nur 1 % des Bruttolistenpreises besteuert – werden also teurer, während die Besteuerung von Elektro-Dienstwagen bei 0,25 % bleibt. Dadurch werden Elektro-Dienstwagen attraktiver. Betroffen wären vor allem einkommensstärkere Haushalte, da sie besonders häufig Dienstwagen nutzen, aber auch einzelne Berufsgruppen im Außendienst oder Selbstständige - wenn sie ein Verbrennerfahrzeug nutzen. Beispielländer: Frankreich, Belgien
Preisliche Anreize setzen
6.
CO₂-Preis 130 € pro Tonne
Hinweis: Nicht mit 7. kombinierbar
Der CO₂-Preis auf Benzin und Diesel wird auf 130 € pro Tonne CO₂ angehoben, wodurch fossile Kraftstoffe an der Tankstelle 21 Cent pro Liter teurer werden. So steigt der Anreiz, auf klimafreundlichere Alternativen umzusteigen. Die zusätzlichen Einnahmen kann der Staat für weitere Klimaschutzmaßnahmen oder Förderprogramme nutzen. Betroffen wären alle Nutzenden von Verbrennerfahrzeugen, wobei Vielfahrende stärker belastet würden als Wenigfahrende. Beispielländer: Schweden, Schweiz (CO₂-Preis 100 €/Tonne)
7.
CO₂-Preis mit 50 % Rückerstattung (Klimageld)
Hinweis: Nicht mit 6. kombinierbar
Der CO₂-Preis auf Benzin und Diesel wird auf 130 € pro Tonne CO₂ angehoben, wodurch fossile Kraftstoffe an der Tankstelle 21 Cent pro Liter teurer werden. So steigt der Anreiz, auf klimafreundlichere Alternativen umzusteigen. Der Staat gibt die Hälfte der Mehreinnahmen an die Bevölkerung zurück, um die Belastung abzufedern. Je nach Ausgestaltung der Rückerstattung (z.B. über ein Klimageld – pauschal, einkommensabhängig oder regional differenziert) profitieren unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Die andere Hälfte der Einnahmen kann der Staat für weitere Klimaschutzmaßnahmen oder Förderprogramme nutzen. Betroffen wären alle Nutzenden von Verbrennerfahrzeugen, wobei Vielfahrende stärker belastet würden als Wenigfahrende. Beispielländer: Österreich, Schweiz
8.
Pkw-Maut 5 Cent/Kilometer auf allen Straßen
Auf allen Straßen wird eine Pkw-Maut von 5 Cent pro gefahrenem Kilometer eingeführt, wodurch Autofahren insgesamt teurer und weniger attraktiv wird. Die Mautkosten für die Strecke Berlin-München mit 550 km würde 27,50 € betragen. Betroffen wären alle Autofahrenden, je nach Umfang und Art ihrer täglichen Fahrten, insbesondere Menschen mit längeren oder häufigen Autofahrten. Beispielländer: Frankreich, Italien
ÖPNV fördern
9.
Deutschlandticket für 29 €
Hinweis: Nicht mit 10. kombinierbar
Das Deutschlandticket ermöglicht als monatliches Abo die bundesweite Nutzung von Regionalzügen sowie Bus, Straßenbahn, S- und U-Bahn. Der Preis wird von 58€ auf 29€ pro Monat vergünstigt. Damit wäre es günstiger als die meisten monatlichen Abos der regionalen Tarifverbünde. Profitieren würden 14 Millionen Menschen, die das Abonnement bereits zum teureren Preis von 58 € jeden Monat nutzen. Beispielländer: Österreich (Ticket für 91 €/ Monat mit Gültigkeit für überregionale Züge)
10.
Abschaffung des Deutschlandtickets für 49 €
Hinweis: Nicht mit 9. kombinierbar
Diese Maßnahme schafft das Deutschlandticket ab. Dadurch müssten aktuell 14 Millionen Menschen wieder auf teurere Monats- oder Einzeltickets umsteigen oder Fahrten über Tarifgrenzen hinweg zusätzlich bezahlen. Hierdurch nutzen voraussichtlich mehr Menschen häufiger das Auto. Betroffen wären 14 Millionen Menschen, die das Abonnement künftig nicht mehr jeden Monat nutzen könnten.
11.
Angebotsverbesserung im öffentlichen Personenverkehr (Nah- und Fern)
Der Staat investiert merklich in die Verbesserung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs. Die Pünktlichkeit und die Taktungen werden erhöht, Busverbindungen im ländlichen Raum ausgeweitet und Fahrzeuge schrittweise auf klimafreundliche Antriebe wie E-Busse umgestellt. Dadurch nutzen voraussichtlich mehr Menschen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Profitieren würden alle, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchten, da das Angebot dichter, zuverlässiger und attraktiver wird. Beispielländer: Schweiz
Ordnungsrecht
12.
Tempolimit 130 km/h auf Autobahnen
Auf allen Autobahnen wird ein generelles Tempolimit von 130km/h eingeführt, auch auf bislang unbegrenzten Abschnitten. Durch die niedrigere Geschwindigkeit sinkt der Kraftstoffverbrauch, was zu CO₂-Einsparungen führt. Betroffen wären alle Autofahrenden, da bisher rund zwei Drittel der Autobahnkilometer ohne Tempolimit befahren werden konnten. Beispielländer: in den meisten Ländern weltweit (Tempolimit 100-130 km/h)
13.
Tempolimit 80 km/h auf Landstraßen
Auf allen Landstraßen wird ein generelles Tempolimit von 80km/h statt bisher 100km/h eingeführt. Durch die geringere Geschwindigkeit sinkt der Kraftstoffverbrauch, was zu CO₂-Einsparungen führt. Für eine Strecke von 30km verlängert sich die Fahrzeit um etwa fünf Minuten. Betroffen wären alle Autofahrenden auf Landstraßen. Beispielländer: Schweiz, Dänemark
14.
Verschärfung des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes
Das seit 2021 bestehende Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz wird verschärft. Öffentliche Einrichtungen müssen spätestens ab 2030 bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen verstärkt auf emissionsfreie Fahrzeuge setzen. Dadurch wird die Umstellung öffentlicher Fahrzeugflotten auf Nullemissionsfahrzeuge beschleunigt und der öffentliche Sektor übernimmt eine Vorreiterrolle. Betroffen wären staatliche Behörden, kommunale Einrichtungen sowie Dienstleister im Auftrag der öffentlichen Hand, etwa Busunternehmen oder die Müllabfuhr. Beispielländer: gilt EU-weit, Schweden und die Niederlande haben ehrgeizigere Ziele